Pilz-Couture






Der Versuch, einen Wald zu häkeln: Erste Ergebnisse sind ein Pilz-Schal und ein Moos-Kragen. Die Eulen- und Raben-Ketten könnte man eventuell auch noch dazu zählen. Mal sehen, was als nächstes kommt: vielleicht ein Baumstamm-Kleid?

Babypilze!



Faszinierende Welt der Pilze: Die ersten kleinen Austernpilze schlüpfen aus der Flasche heraus. Laura Popplow, die sich mit der Aufzucht und allen möglichen Anwendungen von Pilzen befasst, hatte uns in einem Workshop gezeigt, wie man Pilze in Flaschen züchtet. Nachdem die mit Pilzsporen geimpften Roggenkörner nun vier Wochen ihr Mycel in der Flasche gesponnen haben, war es Zeit, die Flaschen zu öffnen und ganz schnell entwickelten sich die ersten Fruchtkörper, denen man fast beim Wachsen zuschauen kann. Wenn es so weitergeht, kann es nicht lange dauern, bis die erste Flasche geerntet werden kann. Mehr über Laura Popplows Pilzkosmos unter:  http://www.makeandthink.de/fungutopia/

Trap-Light

Mike Thompson, Trap-Light, 2011.

Mike Thompson: Trap-Light, 2011.

Der niederländisch-britische Designer Mike Thompson hat schon mit verschiedenen alternativen Energiequellen experimentiert, um die von ihm gestalteten Lampen zum Leuchten zu bringen: Es existiert bereits eine Blut-Lampe und eine, die ernergieerzeugende Algen beinhaltet. Das "Trap Light" indessen benötigt eine konventionelle Energiesparlampe, deren Lichtausbeute jedoch optimiert wird: In das als Lampenschirm dienende mundgeblasene Glas sind nachleuchtende Pigmente eingearbeitet, so dass eine halbe Stunde Stromzufuhr ausreicht, die Lampe acht Stunden leuchten zu lassen. Mehr darüber: http://www.miket.co.uk und www.traplightsaveenergy.com

Power of Making

Interessantes Thema im V&A-Museum: "The power of making" handelt vom Grundbedürfnis des Menschen, Gedanken in Form von handgearbeiteten Dingen Gestalt zu geben. Das wird auf ganz verschiedenen Ebenen vorgestellt: Kunst, Handwerk und Wissenschaft gleichen sich in diesem Aspekt, der uns letztlich von anderen Lebewesen unterscheidet und das ausmacht, was wir Kulur nennen.
http://www.vam.ac.uk/content/videos/p/power-of-making-chef-jacquy-pfeiffer/

Textilwerkstatt

Zum Thema Textilrecycling gibt es zur Zeit ein temporäres Modeatelier in der Galerie des Künstlerdorfes Schöppingen.Die Künstlerin Loukia Richards vermittelt hier nicht nur Techniken, mit deren Hilfe gebrauchte Textilien zu neuer Mode, Schmuck und Accessoires umgestaltet werden können, sondern es gibt auch Exkurse in die Textilgeschichte. Besonders soll aber auch ein Bewußtsein dafür entwickelt werden, wie wir mit unserer Kleidung umgehen und welche Auswirkungen unser Konsumverhalten in globalen Zusammenhängen hat. hier einige Einblicke in die Textilwerkstatt:



Stuhl "TETRIS" kostet nichts!

Relativ viel Arbeit ist es schon, diesen Stuhl nachzubauen, dafür hat man ihn dann umsonst und er ist tatsächlich funktional und absolut ökologisch. Er besteht aus Pappen von Verpackungsmaterialien, die von örtlichen Supermärkten zusammengesammelt wurden. Dann "nur noch" ganz viele Stuhlformen ausschneiden (wenn man es hinbekommt, wie beim Computerspiel, dann fällt auch wenig Verschnitt ab) und zusammenleimen. Eine gute Idee zum Thema "ökologisches Design" von WE MAKE, die auch noch andere originelle Sachen anbieten: http://www.wemake.co.uk/

"Greenerator"-Solar- und Windenergie auf dem Balkon erzeugen!


Mieter, die in einer Wohnung leben, haben kaum eine Möglichkeit, sich aktiv an regenerativer Energieerzeugung zu beteiligen. Deshalb hat sich der Designer Jonathan Globerson Gedanken gemacht, wie sich Solar- und Windnergie auch im kleinen Rahmen nutzen lassen könnten. Dabei kam er auf den Greenerator. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Solarmodul und Windturbine, die sich mit wenig Aufand am Geländer eines Balkons installieren lässt. Laut Globerson kann jede Einheit die Stromrechnung um ca. 6 Prozent reduzieren und ganz nebenbei dabei helfen, rund 1000 Kilogramm CO2 einzusparen. Noch handelt es sich bei diesem Gerät um eine Studie, Ob Globerson den Greenerator auf den Markt bringen kann, ist mir ebenso unbekannt wie der Preis des interessanten Geräts.